
CRT – Cathode Ray Tube (Kathodenstrahlröhre)
Bei CRT-Fernsehern ist der Bildschirm zu den Rändern hin gebogen, was aus bestimmten Blickrichtungen zu Bildverzerrung führt. Dafür kann diese Art von Gerät mit hoher Bildqualität und Farbenklarheit aufwarten. Auch die Lebensdauer fällt respektabel aus, jedoch ist zu bedenken, dass sich statische Bilder leicht in den Bildschirm einbrennen können. CRT-Fernseher sind billig in der Herstellung, allerdings haben viele große Hersteller die Produktion aufgrund der Nachfrage der Verbraucher nach neueren Alternativen bereits eingestellt.
CRT-TV
Stromverbrauch gemessen pro Quadratzoll Bildschirmfläche
So Funktioniert’s
Elektronenstrahlen werden durch eine kegelförmige Glasröhre auf eine fluoreszierende Oberfläche geschossen und „malen“ dort ein Bild. Das Bild selbst entsteht durch aufgeladenes Phosphor, das zu leuchten beginnt, wenn es Licht ausgesetzt wird. Je größer der Bildschirm, desto größer die benötigte Glasröhre. Deshalb sind CRT-Geräte ab einer Größe von mehr als 40 Zoll nicht mehr praktikabel, denn das Gehäuse für die unterzubringende Technologie würde zu sperrig und die Glasröhre zu stoßempfindlich ausfallen.
Die Kathodenstrahlröhre wurde 1879 erfunden, und bis Ende der 1980er Jahre gab es kaum eine andere Art von TV zu kaufen. Auch heute noch sind 83 % aller Fernseher in britischen Haushalten Geräte mit CRT-Technologie. Allerdings geht man davon aus, dass dieser Anteil bis zum Jahr 2010 auf rund 51 % schrumpfen wird – und bis 2020, so die Schätzungen, wird es so gut wie keine CRT-Geräte mehr in britischen Haushalten geben.
QUELLE STATISTIK: Market Transformation Programme, Großbritannien – Briefing Notes (Aug. 2007)
Hinweis
Die umweltgerechte Entsorgung ausgedienter CRT-Fernseher – unglaubliche 70 Millionen allein in Großbritannien – stellt eine echte Herausforderung dar. Sollten Sie den Kauf eines neuen TV-Geräts erwägen, denken Sie bitte auch darüber nach, was Sie mit Ihrem alten Gerät tun werden und handeln Sie verantwortungsbewusst.
Weitere Informationen sind erhältlich unter: www.defra.gov.uk
QUELLE STATISTIK: BBC News Online – Dez. 2006