
RÜCKPROJEKTIONS-Tvs (RP-TV)
Dieses TV-Format wird weniger produziert und gekauft und weist eine geringere Farbtiefe und Bildschärfe auf als andere Formate, etwa LCD. RP-TVs eignen sich vor allem für Verbraucher, die nach einem großformatigen „Heimkino“ suchen, dessen Bildfläche bis zu 100 Zoll und mehr erreicht. Für ihre Größe überraschend: Rückprojektions-TVs sind im Allgemeinen äußerst sparsam im Stromverbrauch.
Rückprojektions-TV
Stromverbrauch gemessen pro Quadratzoll Bildschirmfläche
So Funktioniert’s
Wie der Name schon sagt, wird das Bild bei einem Rückprojektionsfernseher durch einen Projektionsstrahl aus dem hinteren Ende des Geräts erzeugt. Derzeit sind vier Arten von Rückprojektions-TV erhältlich: CRT (Cathode Ray Tube), DLP (Digital Light Processing), LCD (Liquid Crystal Display) und LCoS (Liquid Crystal on Silicon). Die massiven CRT-Geräte sind dabei weniger begehrt als die neueren Varianten, die auch „Mikrodisplay“ (MD) genannt werden, da sie mit Mikrochips arbeiten, auf denen Bildpunkte (Pixel) enthalten sind.
CRT arbeiten wie normale CRT-Fernseher, nur in viel größerem Maßstab, denn bei ihnen wird das Fernsehbild von insgesamt drei Röhren generiert. Bei DLP-Geräten lenken Projektoren und Tausende kleiner Spiegel den Lichtstrahl durch ein rotierendes Farbsegmentrad. Die LCD-Projektionstechnologie basiert auf demselben Prinzip wie ein Diaprojektor: Das Licht wird durch einen Silikonchip geschickt und das Bild anschließend vergrößert. LCoS-Geräte verwenden statt Spiegeln Flüssigkristalle für die Bilderzeugung.
Alle Rückprojektionsfernseher bieten hervorragende Bildqualität und können HDTV in voller Auflösung wiedergeben.